Vize-Präsident Taskin Akkay und Bundesvorsitzender DTF Cihan Sendan

Der bayerische Regionalliga-Spitzenreiter Türkgücü München ist in Berlin mit dem Deutsch-Türkischen Freundschaftspreis „Kybele 2019“ in der Kategorie Sport ausgezeichnet worden. Die Deutsch-Türkische Freundschaftsföderation (DTF) würdigt damit den Einsatz für Chancengleichheit und Fairness des Münchner Amateurklubs auf und neben dem Fußballplatz.

BFV-Präsident Dr. Rainer Koch, der dem Verein und dessen Vorsitzenden Hasan Kivran im Namen des Bayerischen Fußball-Verbandes herzlich gratulierte, betont: „Oft wird ja die Frage gestellt, wie groß denn die Integrationskraft des Fußballs ist. Bei Türkgücü ist sie riesig. Tatsache ist, dass auf dem Platz keiner Türke, Russe oder Deutscher ist, sondern Sechser, Stürmer oder Torwart. Die Nationalität spielt dabei keine Rolle. Denn: Dem Ball ist es egal, wer gegen ihn tritt. Im Gegenteil: Er will sogar, dass alle gegen ihn treten. Egal, welcher Religion er angehört, welche Hautfarbe oder welche Nationalität er hat.“

Seit 2001 verleiht die Föderation den Deutsch-Türkischen Freundschaftspreis in den unterschiedlichen Kategorien wie Politik, Bildung, Wirtschaft, Kultur und Sport. Im Jahr 2014 zählte unter anderem der Bayerische Fußball-Verband (BFV) zu den Preisträgern und wurde für sein Bemühen um Integration ausgezeichnet.

Die Preisträger 2019 im Überblick:

Ehrenpreis: Istanbul und Berlin
Politik: Özcan Mutlu, ehemaliger Bundestagsabgeordneter
Sport: Türkgücü München
Wirtschaft: AUDI AG