16.10.2020

Niederlage in Magdeburg

Türkgücü München geht erstmals in der 3. Liga als Verlierer vom Platz

Am 5. Spieltag der 3. Liga ging es für die Truppe von Trainer Alexander Schmidt nach Sachsen-Anhalt zum 1. FC Magdeburg. Gegen den Tabellenletzten musste Türkgücü München eine 0:2-Niederlage hinnehmen.

Trotz des letzten Tabellenplatzes nach vier Spieltagen begannen die Magdeburger angetrieben von rund 5000 Anhängern äußerst mutig. Echte Torchancen konnten sowohl die Hausherren als auch Türkgücü nicht verzeichnen. Einen ersten Annäherungsversuch für die Münchner startete Kapitän Sercan Sararer, der den Ball mit einem Schussversuch aus der rechten Strafraumecke am kurzen Pfosten vorbei setzte. 

Der Spielführer war es auch, der in Minute 21 Furkan Kircicek auf die Reise schickte. Den Abschluss des Angreifers aus spitzem Winkel konnte aber Brian Koglin mit einer Grätsche entschärfen. Nach der anschließenden Ecke verfehlte Aaron Berzel den gegnerischen Kasten nur denkbar knapp. 

Die Gastgeber liefen weiter fleißig das TGM-Tor an, zumeist endeten die Angriffe jedoch in Distanzschüssen, die begleitet von den Anfeuerungsrufen von den Rängen das Gehäuse um ein paar Meter verfehlten. 

In der 29. Spielminute schrammte Türkgücü nur knapp am Führungstreffer vorbei, als Petar Sliskovic nach einem Sararer-Eckball mit dem Kopf nur den Außenpfosten traf. 

Im direkten Gegenzug segelte eine Flanke von Andreas Müller an Freund und Feind vorbei und landete zur Führung für den 1. FC Magdeburg im Tor von TGM-Schlussmann Rene Vollath (31.). 

Mit diesem Spielstand ging es für beide Teams in die Pause.

Die erste nennenswerte Möglichkeit in Hälfte zwei hatte Kircicek, der von Sararer in Szene gesetzt den Ball aus knapp sieben Metern auf das Tor der Magdeburger schoss. Dem Abschluss fehlte es jedoch an der nötigen Power, weshalb Keeper Morten Behrens den Ball parieren konnte (54.). 

Auf der Gegenseite zeigte Rene Vollath nur Sekunden später all sein Können. Nach einem gut vorgetragenen Angriff der Hausherren legte Maximilian Franzke das Leder quer durch den Sechzehner auf Adrian Malachowski, der jedoch an dem glänzend reagierenden Vollath scheiterte. 

Türkgücü übernahm nach und nach die Kontrolle über die Partie, doch wie aus dem nichts wurde es brandgefährlich für die Mannschaft von Alexander Schmidt. Ein weiter Ball in die Spitze landete bei Raphael Obermaier, der jedoch vor Vollath Nerven zeigte und den Ball im Eins-gegen-eins am Kasten vorbeischob (70.).

Wenige Minuten später hatte Türkgücü eine vielversprechende Kontersituation. Sarerer schickte den eingewechselten Daniele Gabriele, dessen Flanke an der Strafraumkante Sliskovic erreichte. Der 29-Jährige setzte spektakulär zum Seitfallzieher an, der jedoch erneut an den Außenpfosten klatschte.

Trotz der Bemühungen des Türkgücü-Teams gelang den Gastgebern in den Schlussminuten die Entscheidung. Nach einer Freistoß-Flanke aus dem rechten Halbfeld stieg der eingewechselte Kai Brünker am höchsten und köpfte den Ball zum 2:0 ins Tor. 

Zwar versuchten die Münchner, nochmal ihre Offensive in Gang zu setzen, jedoch kam es zu keiner nennenswerten Chance mehr. Türkgücü musste sich mit dem Abpfiff mit einer 0:2-Niederlage zufriedengeben. 

Aufstellungen: 

Magdeburg: Behrens – Ernst (80. Bittroff), Koglin, Müller T., Burger – Jacobsen, Müller A. (71. Brünker), Steininger, Malachowski (75. Gjasula) – Obermaier, Franzke

Türkgücü: Vollath – Barry, Berzel, Velagic, Zorba – Fischer (53. Holz), Erhardt, Sararer, Kirsch (46. Sijaric) – Kircicek (71. Gabriele), Sliskovic 

Gelbe Karten: Müller A., Ernst – Berzel, Vollath, Sararer

Tore: 1:0 Müller A. (31.), 2:0 Brünker (81.)

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