13.11.2020

Vorschau | 10. Spieltag

Türkgücü empfängt Duisburg im Olympiastadion

Am zehnten Spieltag der dritten Liga empfängt Türkgücü München den MSV Duisburg. Nach der Begegnung gegen Wehen Wiesbaden ist dies bereits die zweite Partie, die die Mannschaft von Trainer Alexander Schmidt im Olympiastadion München austrägt.

Türkgücü konnte aus den vergangenen drei Spielen sieben Punkte einfahren, am vergangenen Wochenende folgte dann die Spielabsage gegen Hansa Rostock aufgrund mehrerer positiver Coronatests in den Reihen der Hanseaten. 

Nun wollen die Münchner an ihre gute Serie anknüpfen und gegen die kriselnden Zebras den nächsten Dreier einfahren. Der Gegner aus Nordrhein-Westfalen hatte nach der 1:3-Niederlage gegen Viktoria Köln am vergangenen Montag und Platz 17 in der Liga Trainer Torsten Lieberknecht entlassen. Sein Nachfolger Gino Lettieri wird am Samstag bereits an der Seitenlinie stehen. 

Dennoch will man den Gegner nicht unterschätzen. „Duisburg ist eine spielstarke Mannschaft, die im Moment recht unberechenbar erscheint. Erst ein Sieg gegen 1860 München, dann eine Niederlage gegen Viktoria Köln. Sie haben spielstarke Leute, allen voran Moritz Stoppelkamp, der wieder genesen ist. Wir sind gewarnt, aber ich habe Vertrauen in meine Mannschaft. Wir sind gut drauf“, erklärte TGM-Coach Schmidt vor der anstehenden Partie. 

In der Heimat präsentierte sich Türkgücü in der laufenden Spielzeit sehr stark. Sowohl im Stadion an der Grünwalder Straße als auch im Olympiastadion München musste man noch keine Niederlage hinnehmen. Schmidt glaubt daher fest an die Siegchancen seiner Mannschaft: „Wir sind noch ungeschlagen in den Heimspielen. Wir haben immer ordentlich gespielt und konnten überzeugen. Von daher wollen wir die drei Punkte am Samstag.“

Die Defensive konnte am vergangenen Spieltag gegen Zwickau erstmals nach vier Spielen wieder ohne Gegentor bleiben, dafür blieb die Offensive trotz des 1:0-Arbeitssieges ungewohnt blass. Für den Trainer ist es daher wichtig, „die Balance zu finden“ zwischen Defensive und Offensive. Denn bisher ging der offensive Powerfußball oft mit einer defensiven Instabilität einher. Gegen Zwickau war es genau andersherum. „In erster Linie muss ich schauen, dass ich mein Tor verteidige“, erklärte der Coach. Gegen Ingolstadt, wo man nur ein Freistoßtor kassierte, war er sehr zufrieden, gegen Zwickau sah Schmidt noch eher Verbesserungsbedarf. 

Im Angriff sollen allen voran Kapitän Sercan Sararer (drei Tore, sech Vorlagen) und Petar Sliskovic (sechs Tore, zwei Vorlagen) wieder den Unterschied machen und mit ihrem Offensivdrang für Furore sorgen. 

Mit einem Spiel weniger und vier Punkten Rückstand auf die oberen drei Ränge kann das Team aus dem Münchner Osten gegen Duisburg einen Angriff auf die Tabellenspitze wagen. Das Spiel wird am 14. Oktober um 14 Uhr im Olympiastadion München angepfiffen. Die Partie wird live auf Magenta Sport übertragen. 

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