14.12.2020

Vorschau | 16. Spieltag  

Türkgücü will gegen Halle Sieglos-Serie beenden

Am 16. Spieltag trifft Türkgücü München im Olympiastadion München auf den Halleschen FC. Nach zwei Niederlagen aus den vergangenen beiden Spielen wollen die Münchner nun endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern. 

 

Seit vier Spielen wartet die Mannschaft von Trainer Alexander Schmidt nun schon auf einen Sieg, es ist die erste kleine Krise, die der Aufsteiger in seiner kurzen Drittliga-Zeit erlebt. Doch der Coach weiß ganz genau, wie der Erfolg wieder in den Münchner Osten zurückkehrt. "Wir müssen zusehen, dass wir wieder zu unseren Tugenden zurückkehren. Diese Tugenden waren in den letzten beiden Spielen nicht so klar zu erkennen bzw. haben wir nicht so umgesetzt wie gewohnt. Es muss das Ziel sein, dass wir wieder zu unserer alten Stärke zurückfinden", erklärte Schmidt im Vorfeld der Partie und dass die Begegnung im Olympiastadion stattfindet, gibt ihm Zuversicht: "In Heimspielen sind wir ja bisher ungeschlagen."

In den vergangenen zwei Partien gab auch die Offensive nicht das bisher gewohnte Bild ab. Ohne Tor blieb man in Rostock (0:2) und zuletzt auch in Uerdingen (0:1). Der Trainer weiß aber auch hier, wie er dem Angriffsspiel der Mannschaft wieder frischen Aufwind gibt: "Wir haben versucht, unter anderem mit Sararer und Sliskovic regenerativ zu arbeiten, damit sie wieder hundertprozentig frisch werden. Wir werden eventuell auch etwas neues Blut ins Team bringen."

Denn nach wie vor sind die beiden die Top-Scorer der Liga. Sercan Sararer (drei Tore/zehn Vorlagen) und Petar Sliskovic (zehn Tore/zwei Vorlagen) waren bisher das furiose Duo in der Offensive von Türkgücü.

Für die Gäste aus Halle ist es laut Schmidt "entscheidend", ob Terrence Boyd auflaufen kann. Der Stürmer verpasste die vergangene Partie gegen Dynamo Dresden verletzungsbedingt - laut Medieninformationen aufgrund eines Ödems im Oberschenkel. Mit neun Treffern und zwei Vorlagen war der Angreifer bis zu seiner Verletzung die Lebensversicherung der Hallenser, er würde also gegen Türkgücü erneut schmerzlich vermisst werden. 

Doch Schmidt warnt nicht nur vor Boyd, sondern weiß um die Stärken des gesamten gegnerischen Teams. "Insgesamt ist es eine Mannschaft, die uns alles abverlangen wird, weil sie diese Mischung aus Spielstärke und Effektivität nach vorne haben", analysierte er den Halleschen FC. 

In der Defensive zeigte sich der Gegner jedoch als nicht besonders sattelfest in der laufenden Spielzeit. Mit 26 Gegentoren stellt man die zweitanfälligste Defensive in Liga drei, nur Duisburg (27) kassierte bisher mehr Treffer. Auch deswegen ist es für Türkgücü umso wichtiger, die Offensive wieder in Gang zu bekommen, um diese Schwäche der Gäste auszunutzen. 

Die Begegnung wird am Dienstag, den 14. Dezember, um 19 Uhr im Olympiastadion München angepfiffen. Magenta Sport überträgt das Spiel live. 

 

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