19.12.2020

Vorschau | 17. Spieltag

Türkgücü im Duell der Aufsteiger gefordert 

Am 17. Spieltag der 3. Liga ist Türkgücü München beim SC Verl gefordert. Im Duell der Aufsteiger wollen die Münchner die aktuelle Negativserie beenden. 

 

 Seit nunmehr fünf Partien wartet die Mannschaft von Trainer Alexander Schmidt auf einen Sieg. Die vergangenen drei Begegnungen gingen sogar ohne einen Torerfolg verloren. Dennoch wollen sich die Münchner nicht unterkriegen lassen und wieder an die guten Leistungen vom Beginn der Saison anknüpfen.

Mit dem SC Verl wartet der Aufsteiger der Regionalliga West auf die Münchner. Die Ostwestfalen spielen bisher eine beachtliche Saison und stehen mit 24 Punkten nach 14 Spielen und noch zwei ausstehenden Nachholspielen auf Rang sechs in Liga drei. "Bisher ist Verl natürlich eine Bereicherung für diese Liga. Wir wollen morgen allerdings etwas Zählbares mitnehmen. Wir sind sehr entschlossen und haben gut trainiert", gab sich Schmidt im Vorfeld der Partie selbstbewusst. 

27 Tore haben die Verler in der bisherigen Spielzeit erzielen können und stellen damit den drittbesten Angriff der Liga. Großen Anteil an der offensiven Schlagkraft hat Zlatko Janjic, der Stürmer kommt bereits auf neun Saisontreffer, vier weitere konnte der 34-Jährige zudem auflegen. Auch Schmidt weiß, dass Janjic "sehr abgeklärt" ist. Verzichten muss SCV-Trainer Rino Capretti gegen Türkgücü auf den Mehmet Kurt. Der defensive Mittelfeldspieler sitzt eine Gelbsperre ab. 

Nach fünf ungeschlagenen Spielen in Serie kassierte der Sportclub zuletzt eine bittere 1:4-Niederlage gegen Tabellenführer Dynamo Dresden. Auch Türkgücü hat am vergangenen Spieltag gegen den Halleschen FC ein 0:3 und damit die erste Heimpleite in dieser Saison hinnehmen müssen. Für das Team aus dem Münchner Osten gilt es nun den Blick nach vorne zu richten und gegen Verl und Meppen noch zwei Erfolgserlebnisse vor der Winterpause zu feiern. "Wir wollen diese Negativserie brechen. Vor allem ist es wichtig, dass wir über die erste Viertelstunde drüber kommen und dass wir Sicherheit gewinnen", erklärte Schmidt.

Die zu Saisonbeginn so wuchtige Offensive muss Trainer Schmidt dafür wieder in Gang bekommen und auch defensiv muss wieder mehr Stabilität einkehren. Schon vor der Partie gegen Halle appellierte Schmidt an seine Mannschaft: "Wir müssen generell zusehen, dass wir wieder zu unseren Tugenden zurückkehren." Diesen Appell gilt es nun einmal mehr in die Tat umzusetzen. Denn: "Wir haben eine gute Mannschaft und wir haben spielstarke Spieler, wir können aus allen Lagen Tore erzielen. Das Wichtigste ist, dass wir sofort konzentriert sind."

Die Begegnung wird am Sonntag, den 20. Oktober, angepfiffen und live auf Magenta Sport übertragen. 

 

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