17.08.2021

Türkgücü im Achtelfinale 

4:1-Erfolg gegen den FC Gundelfingen

In der zweiten Toto-Pokal-Runde war Türkgücü München beim FC Gundelfingen gefordert. Am Ende setzten sich das Team von der Heinrich-Wieland-Straße mit erwartungsgemäß mit 4:1 durch.

Der Bayernligist machte es der Mannschaft von Petr Ruman von Beginn an schwer, mühsam erspielten sich die Münchner ihre ersten Chancen. Doch noch in der Anfangsviertelstunde wurde Türkgücü seiner Favoritenrolle gerecht. Türpitz bediente Sliskovic mit einer Flanke, der Stürmer scheiterte am gegnerischen Schlussmann ebenso wie Karweina im zweiten Versuch; im Nachsetzen gelang dem 22-Jährigen aber der Führungstreffer per Kopf (12.). 

Im Anschluss bestimmte Türkgücü das Geschehen und kam in mehrere vielversprechende Situationen, die aber ungenutzt blieben. Einen Türpitz-Freistoß konnte der Keeper ebenso entschärfen, wie einen Fernschuss von Mickels. Sliskovic fand mit seiner flachen Hereingabe hingegen keinen Abnehmer im Sechzehner. 

Nach einer guten halben Stunde gelang es schließlich Römling, den Spielstand zu erhöhen. Zunächst steckte der Linksverteidiger auf Sliskovic durch, dessen Abschluss konnte der Torwart noch entschärfen, doch den anschließenden Abstauber vom mitgelaufenen Römling konnte niemand mehr verhindern (32.). 

Die Gastgeber ließen sich davon aber nicht unterkriegen. Etwas glücklich landete der Ball auf dem Fuß des Gundelfinger Angreifer Elze, der den Ball zum 1:2-Anschlusstreffer verwandelte (35.). Karweina hätte nur wenig später direkt wieder auf die Zwei-Tore-Führung stellen können, doch aus kürzester Distanz schoss der Offensivmann das Leder über den Kasten (38.). 

Der zweite Durchgang startete zunächst ereignislos, bis Alexander Sorge den Ball knapp zehn Minuten nach Wiederanpfiff im Anschluss an einen Eckball an den Querbalken köpfte (54.). 

Mehr passierte zunächst einmal nicht in der stark eingeschlafenen Partie, etwas aus dem nichts gelang den Münchnern daher der dritte Treffer. Türpitz nahm den eingewechselten Kuhn auf der rechten Außenbahn mit, der passte einmal scharf durch den Fünfmeterraum, sodass der freistehende Mickels nur noch einschieben musste (67.)

Sliskovic hatte in der Schlussphase noch zweimal die Möglichkeit auf 4:1 zu erhöhen, doch seine beiden Heber-Versuche konnte der Keeper im letzten Augenblick parieren (80./85.). Quasi mit dem Abpfiff gelang dann doch noch der vierte Treffer, Jakobi erzielte das Tor, das gleichzeitig den Endstand darstellte (90.). 

Türkgücü qualifiziert sich mit diesem Erfolg für das Achtelfinale des bayerischen Landespokals, das am 7. Und 8. September ausgespielt wird. 

„Ich muss sagen, der Gegner hat es uns wirklich nicht leicht gemacht und ist für einen Bayernligisten sehr mutig aufgetreten. Zwischenzeitlich haben sie sich sogar mit dem Anschlusstreffer belohnt. Ich fand es auf der anderen Seite aber gut, dass wir uns kaum aus der Ruhe haben bringen lassen und einfach weiter unser Spiel durchgezogen haben. Solche Spiele sind immer schwierig, daher sind wir glücklich, dass wir nun im Achtelfinale stehen", erklärte Ruman nach dem Spiel. 

Aufstellung: 

Flückiger – Türpitz (76. Sararer), Sorge, Gorzel (76. Irving), Chato (46. Rieder) , Römling (61. Hertner) – Jakobi, Tosun – Karweina (61. Kuhn), Mickels – Sliskovic

Bank: Wagner, Rieder, Hertner, Kuhn, Irving, Kupusovic, Sararer, Vrenezi 

Tore: 0:1 Karweina (12.), 0:2 Römling (32.), 1:2 Elze (35.), 1:3 Mickels (67.) 1:4 Jakobi (90.)

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