13.09.2021

Vrenezi als Matchwinner

Türkgücü München schlägt den MSV Duisburg 

Am 8. Spieltag der 3. Liga empfing Türkgücü München den MSV Duisburg. Die Münchner setzten sich dank eines Treffers von Albion Vrenezi mit 1:0 durch. 

Ein erstes Lebenszeichen zeigte Türkgücü München direkt in Minute eins, als Sararer einen missglückten Pass der Viererkette abfing, seine anschließende Hereingabe von der linken Seite konnte jedoch zum Eckball geklärt werden. Neun Minuten später wurde es erstmals auf der Gegenseite brenzlig. Moritz Stoppelkamp bekam ein flaches Zuspiel vom rechten Flügel, aus gut sieben Metern scheiterte er aber an Keeper Vollath (10.).

Die nächsten beiden Gelegenheiten gehörten wiederum den Münchnern. Zunächst rutschte Knöll nur um Zentimeter an einer Kuhn-Flanke vorbei (16.), Türpitz verfehlte eine Hereingabe von Römling von der anderen Seite ebenfalls nur knapp (18.).

Die Zuschauer sahen eine ausgeglichene Begegnung. Bis zur nächsten Torchance dauerte es jedoch erst einmal. Duisburgs Orhan Ademi wurde im Sechzehner bedient, setzte seinen Kopfball aber weit neben den Kasten (35.).

Kurz vor der Pause prüfte Vrenezi MSV-Schlussmann Weinkauf, der Außenbahnspieler zog vom linken Flügel nach innen und probierte sein Glück mit links, der Keeper konnte den Distanzschuss so eben noch zum Eckball klären (45.). 

Im zweiten Durchgang waren es die Gäste, die nach wenigen Sekunden gefährlich wurden. Einen Konter, der bei Alaa Bakir endete, konnte der Angreifer aus spitzem Winkel nicht verwerten, sondern schoss den Ball ans Außennetz (46.). 

Doch auch Türkgücü wurde mit der Zeit wieder aktiver. Der eingewechselte Sliskovic probierte es von der linken Strafraumkante spektakulär per Volley-Drehschuss, scheiterte damit aber am Torhüter der Zebras (53.). TGM blieb weiter am Ball: Kapitän Mavraj wurde nur wenig später von Türpitz bedient, köpfte den Ball aber knapp am Pfosten vorbei (58.). Duisburg versuchte es hingegen viel über die Flügel, zweimal war Vollath jedoch zur Stelle, um das Gegentor zu verhindern. 

Je später es ins Spiel ging, desto mehr stand das Spiel auf Messers Schneide. Doch in der Schlussphase gelang Türkgücü der Lucky Punch. Römling schickte Vrenezi von der Außenbahn im Zentrum, der Spielmacher blieb cool und schob rechts am Keeper ins Eck zur 1:0-Führung. 

Anschließend passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel, Türkgücü stand tief und verteidigte den knappen Vorsprung über die Zeit. So endete die Partie mit 1:0 für die Münchner, die sich damit auf Platz zehn vorkämpfen. 

Aufstellung: 

Vollath – Kuhn, Sorge, Mavraj, Römling (83. Kusic) – Rieder, Tosun (82. Chato) – Türpitz (62. Maier), Sararer (75. Mickels), Vrenezi – Knöll (46. Sliskovic)

Bank: 

Wagner, Mickels, Maier, Chato, Barry, Hottmann, Sliskovic, Kusic, Gorzel 

Gelbe Karte: Mavraj 

Tor: 1:0 Vrenezi (80.)

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