16.09.2021

Presserunde

Petr Ruman spricht vor dem Gastspiel beim 1. FC Saarbrücken 

Am Samstagnachmittag (14:03 Uhr) trifft Türkgücü München auswärts auf den 1. FC Saarbrücken. Im Vorfeld hat Cheftrainer Petr Ruman in einer Presserunde die Fragen der Medienvertreter*innen beantwortet. Die wichtigsten Aussagen im Überblick: 

Petr Ruman... 

…über die personelle Situation: "Yomi Scintu ist weiterhin verletzt, genauso wie Basti Hertner, der in den nächsten Tagen mit dem Lauftraining anfangen wird. Hinzu kam heute eine Erkrankung bei Basti Maier, vermutlich ist es ein Magen-Darm-Virus, von daher gehe ich davon aus, dass mit ihm am Wochenende nicht zu rechnen ist. Marco Kehl-Gómez trainiert seit Dienstag wieder voll mit, das Gleiche gilt für Boubacar Barry. Ob sie dann fürs Wochenende eine Option sind, werden wir kurzfristig entscheiden."

…über den Gegner: "Der 1. FC Saarbrücken ist eine sehr interessante Mannschaft, die eine gute Mischung aus Wucht und Geschwindigkeit bzw. aus Spielintelligenz und Robustheit haben. Sie haben ein sehr variables Spielsystem, sie sind stark im Flachpass-Spiel, aber auch wenn sie über die zweiten Bälle spielen. Es ist eine Mannschaft, die zuhause mit den Fans im Rücken Vollgas gibt und nie aufgibt, wie sie das auch eindrucksvoll im Spiel gegen Wiesbaden gezeigt haben. Von daher erwartet uns in Saarbrücken ein schweres Auswärtsspiel, wo wir gegen ein kompaktes Team antreten."

…über die Stimmung in der Mannschaft: "Die Stimmung war sehr gut diese Woche. Wir haben direkt Dienstagfrüh das Spiel nochmal analysiert und haben natürlich auch ein paar Sachen gezeigt, die wir besser machen müssen. Aber insgesamt ist die Stimmung gut, die Trainingseinheiten waren von der Stimmung, aber auch von der Qualität her gut. Wir freuen uns auf das Spiel in Saarbücken und wollen dort nachlegen."

…über Parallelen zwischen Waldhof Mannheim und dem 1. FC Saarbrücken: "Ich finde, es ist richtig gut, dass wir jetzt die Chance haben, in Saarbrücken zu spielen. Von den Umständen her ist es vergleichbar mit Waldhof Mannheim. Wir haben die Chance zu zeigen, dass wir aus dem Mannheim-Spiel gelernt haben. Das erwarte ich auch von uns, dass die Mannschaft sich dagegenstemmt und unabhängig davon, wie viele Zuschauer kommen, dagegen ankämpft."

…die aktuellen Unruhen beim Gegner: "Ich habe das Gefühl, dass Sie trotz der Unruhe ihre Stabilität haben. Was intern passiert, das kann man sowieso nicht großartig in Betracht ziehen, denn am Ende geht es darum, wie wir auftreten."

…über die Stürmersituation: "Alle drei Angreifer trainieren gut. Man muss Stürmer immer etwas komplexer betrachten. Alle haben ihre Stärken und Schwächen. Ich finde, dass Törles gegen Duisburg sehr teamdienlich gearbeitet hat und viele Wege gemacht hat, die die Mannschaft in diesem Spiel gebraucht hat. Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass er mehr offensive Akzente setzen kann. Man darf aber nicht vergessen, dass er erst vor zwei Wochen zur Mannschaft dazu kam. Um Petars Qualitäten weiß die gesamte 3. Liga. Ich habe mit ihm mehrerer Gespräche geführt, um ihm klarzumachen, was ich von ihm erwarte. Ich denke, wenn er das auf den Platz bringt, hat er die Qualitäten der Mannschaft weiterzuhelfen."

…über Sercan Sararer: "Es geht darum, die Situation richtig einzuordnen. Letztes Jahr kam Sercan aus einer Verletzungspause, wo ihn keiner so richtig auf dem Schirm hatte. Von daher hatte er gemeinsam mit Petar eine leichtere Situation als heutzutage. Sie haben sich letzte Saison einen Namen gemacht, sodass die 3. Liga nun um die Qualitäten von Sercan und Petar weiß und sich extrem darauf vorbereitet, wie man so einen Sercan Sararer aus dem Spiel nehmen kann. Jetzt geht es darum, dass wir gemeinsam versuchen, Sercans Spiel anzupassen."

…über die 3. Liga: "Die 3. Liga ist unglaublich eng. Das hat man auch am Montag im Spiel gegen Duisburg gesehen. Da geht es in jedem Spiel darum, jede günstige Situation zu nutzen. Auch gestern das Nachholspiel zwischen Zwickau und Halle war sehr eng. Es wird wichtig sein, einfach kontinuierlich zu punkten und Step by Step die eigene Spielidee weiterzuentwickeln. Die Saison wird nicht an den ersten zehn Spieltagen entschieden, sondern zieht sich über eine sehr lange Zeit."

…über seine Favoriten in der Liga: "Ich habe von Anfang an schon mit Magdeburg gerechnet. Ich finde, dahinter ist es sehr ausgeglichen, auch wenn man die ersten acht Spieltage Revue passieren lässt. Es gilt für uns Woche für Woche Leistung auf den Platz zu bringen, mit Basics, die in jedem Fußballspiel wichtig sind."

…über Saisonziele: "Unser Ziel ist es, in jedem Spiel unser Bestes zu geben und das Spiel so anzugehen, dass man gewinnen will. Dazu gehört sehr viel: Defensive Organisation, Stärke in der Offensive einbringen, stabil bei Standardsituationen stehen und eigene Standards nutzen. Den Druck, den wir haben, ist der, den wir uns selbst auferlegen. Wir sind Profis, wir wollen einfach jedes Spiel gewinnen, genau diesen Ansatz sehe ich in der Mannschaft."

...darüber, ob er auf den Systemwechsel von Saarbrücken reagieren wird: "Nein, in der Phase, in der wir uns aktuell befinden, brauchen wir eine gewisse Stabilität. Diese Stabilität geben uns die Prinzipien sowohl gegen den Ball und mit dem Ball. Natürlich schauen wir uns den Gegner an und seine Stärken und Schwächen an, aber das Entscheidende ist, dass wir unser Spiel und unsere Stärken auf den Platz bringen."

…über die Entscheidung für Ünal Tosun in der Startelf am Montag: "Ünal hat die ganze Zeit richtig gut trainiert. Gegen Augsburg hat er sehr gut gespielt und war aggressiv. Was mir an Ünal gefällt, ist, dass er immer lernen will, er hört zu und versucht Sachen im Spiel umzusetzen. Am Montag hat er ein sehr gutes Spiel gemacht. Er hat genau das gebracht, was wir brauchten: Eine gewisse Ballsicherheit, gutes Passspiel und gleichzeitig hohe Laufbereitschaft und eine gewisse Giftigkeit gegen den Ball. Das hat mich sehr für ihn gefreut, weil er jemand ist, der - unabhängig davon, ob er von Anfang an spielt oder auf der Bank sitzt - Vollgas gibt und ständig danach strebt, sich weiter zu entwickeln."

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