01.10.2021

Presserunde

Peter Hyballa spricht vor dem Gastspiel beim 1. FC Magdeburg

Am Montagabend (19:00 Uhr) trifft Türkgücü München auswärts auf den 1. FC Magdeburg. Im Vorfeld hat Cheftrainer Peter Hyballa in einer Presserunde die Fragen der Medienvertreter*innen beantwortet. Die wichtigsten Aussagen im Überblick: 

…über den Gegner: "Die Tabelle lügt ja nicht, Magdeburg ist Tabellenführer nach zehn Spieltagen. Der Gegner hat eine super Offensive, ist richtig konterstark, schnell und sie haben gute Außenstürmer. Mit Atik haben sie einen Spieler, der vorne gerne mal den Ball durchsteckt. So ein bisschen haben wir rausgestellt, dass sie vielleicht hinten zu knacken sind.

Beide Mannschaften sind ähnlich vom Spiel her. Wir haben auch eine gute Offensivreihe. Wir müssen aber schauen, dass wir das Kompakte noch hinkriegen. Gegen Dortmund war das schon gut, aber nicht super. Ich glaube, da hat Magdeburg aber auch seine Probleme."

…über das Personal: "Petar Sliskovic hatte ein bisschen Probleme an den Adduktoren, aber morgen steigt er wieder ins Training ein. Außerdem hatte Franco Flückiger Knieprobleme. Yomi Scintu und Basti Hertner befinden sich im Aufbautraining."

…über Petar Sliskovic: "Das Anlaufen gegen Dortmund hat er richtig gut gemacht. Wir sind bereits im A-Jugend-Finale damals aufeinandergetroffen – er bei Mainz, ich bei Dortmund. Ich sage ganz ehrlich: Ich stehe ein bisschen auf den. Ich glaube auch, wenn du mit Vrenezi und Sararer Flankengeber hast, muss da so ein Ochse vorne stehen."

…über Fortschritte in der zweiten Woche: "Wir machen jetzt mein Training in der zweiten Woche und das ist sehr intensiv. Jetzt willst du Montag, dass du nicht nach 70 Minuten die weiße Flagge hisst, sondern erst nach 75 (lacht). Daran arbeite ich jetzt.

Dortmund war auch echt kaputt und müde nach dem Spiel. Ich habe es aber schon in der Pressekonferenz nach dem Spiel gesagt, hätten wir nicht fünf Mal gewechselt, wäre es eng geworden. Das mit diesen fünf Wechseln ist für mich neu, aber damit kann man auch balancieren."

…darüber, ob er bei der Atmosphäre in Magdeburg besser funktioniert: "Ich bin bei den Spielen im Tunnel. Ich merke das eigentlich gar nicht. Ich werde halt den ballentfernten Spieler nicht so erreichen, das ist mir schon klar. Die Spieler werden ja getragen bei der Kulisse, die Spieler haben Bock, bei so einer Kulisse zu spielen. Der ein oder andere hat vielleicht mehr Druck, aber für mich ist das eigentlich egal."

…über Filip Kusic: "Wir denken über ihn nach für das Spiel am Montag, weil Magdeburg gut kontert. Wir wollen nach vorne spielen und da muss die Restverteidigung gut stehen. Er ist da konservativ – das meine ich positiv. Er ist auch ein guter Typ, er sagt an und da hören die Jungs drauf."

…über Freiheiten für die Spieler im Spiel: "Viele Trainer sind nicht mutig. Ich sage aber beispielsweise zu Sararer oder Vrenezi: 'Dribbelt!'
Die sollen ihre Freiheiten haben, aber Gegenpressing ist immer im Gepäck. Wenn ihr einen Fehler macht, dann macht ihr nicht den sterbenden Schwan. Auf eine Diva habe ich keinen Bock."

…über Törles Knöll: "Törles ist ein anderer Typ. Wenn du auf Konter gehst, ist er natürlich schnell und wendig. Du kannst ihn auch auf außen bringen, ich habe auch schon mal über zwei Spitzen nachgedacht. Aber ich will nicht zu viel ändern momentan. Wie gesagt: Petar hat ein bisschen Probleme, vielleicht fangen wir auch mit Törles an. Er hat diese Woche gut trainiert." 

…über sein System: "Ich bin mehr Viererketten-Fan, weil ich finde, da hast du mehr Verantwortung. Bei der Dreierkette geht das ab und zu verloren. Auch bei zwei Spitzen habe ich oft das Problem gehabt, dass ich zwei aufstelle und beide werden passiv. Sliskovic war am Wochenende allein und musste dann laufen. Ich habe schon überlegt, Dreierkette zu trainieren, wir sind aber erstmal in dem System geblieben. Weil ich sage: Die Prinzipien sind wichtig und wir sollten jetzt nicht alles durcheinanderbringen. Aber die nächsten Wochen werden wir auch Dreierkette trainieren."

…über welche Spieler ein solcher Systemwechsel geht: "Ich habe keine bestimmten Spieler, ich mache eine Besprechung. Ich bin auch nicht dieser Mannschaftsrat-Trainer, sondern spreche einfach mit jedem. Ich habe eine flache Hierarchie und versuche nicht mit einem Spieler 18-mal zu sprechen und mit dem anderen nur einmal."

…über das Feedback nach der ersten Woche: "Ich mache natürlich meine Sprüche, bringe Leben rein. Es wird mehr angelaufen, die Offensivspieler finden das natürlich geil. Defensivspieler und ich – das ist immer etwas interessant.

Am Ende haben wir das Spiel gegen Dortmund mit Herz und einem klaren Plan gewonnen, das haben die Spieler verlangt. Die Positionierung war richtig gut. Balldruck, tiefe Laufwege oder Flanken waren mal nicht so gut, aber die Positionierung haben sie in den drei bis vier Tagen klasse umgesetzt, dann gewinnst du und dann glaubst du dran."

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