Sararer und Niemann schießen Türkgücü zum Sieg gegen Meppen

Am 30. Spieltag hatte Türkgücü München den SV Meppen zu Gast. Die Münchner setzten sich nach intensiven 90 Minuten mit 2:0 durch. 

Die ersten Minuten gaben beide Teams direkt ordentlich Gas. Sercan Sararer konnte einmal in letzter Not abgedrängt werden, als er alleine auf das gegnerische Tor zu lief, zudem blieb ein Pfiff aus, als Lucas Röser im Sechzehner zu Fall gebracht wurde. Die Gäste tauchten mehrmals gefährlich vor René Vollaths Kasten auf, gaben aber mit Ausnahme eines Abseitstores zu ungenaue Abschlüsse ab.

Nach gut einer Viertelstunde war Röser nach einem Zuspiel von Sararer aufeinmal in aussichtsreicher Position vor dem Meppener Tor. Im Eins-gegen-eins-Duell behielt aber Schlussmann Eric Domaschke die Oberhand. Den Abpraller servierte Sararer flach in den Rückraum, wo jedoch kein Abnehmer bereitstand (17.). 

Wenig später war es dann soweit: Kilian Fischer eroberte auf der rechten Außenbahn den Ball und zog damit in den Sechzehner. Kurz vor dem SVM-Keeper legte er quer auf den eingelaufenen Sararer, der zur 1:0-Führung für Türkgücü München einschob (22.).

Doch die Gäste ließen sich von dem Gegentreffer nicht großartig beeindrucken. Luka Tankulic probierte es mit einem Schlenzer aus knapp 20 Metern, der nur denkbar knapp am Pfosten vorbeirauschte (28.). Kurz darauf fiel eine Flanke erneut Tankulic vor die Füße, der Offensivspieler scheiterte mit seinem Abschluss aber an Vollath (30.). 

Auf der anderen Seite bediente Röser Basti Maier mit einer hohen Hereingabe, Maiers Kopfball flog aber über den Kasten. Quasi im Gegenangriff schloss Boere aus ähnlicher Distanz wie zuvor Tankulic ab, sein Schuss fiel ebenfalls nur um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (31.).

Doch wiederum war es Türkgücü die ihre Chancen effektiver nutzten. Sararer eroberte das Leder wie schon Fischer vor dem Führungstreffer im rechten Halbfeld, an der Sechzehnerkante schien der Spielmacher sich im gegnerischen Verteidiger verrannt zu haben. Der Ball flog jedoch Noel Niemann vor die Füße, der per Flachschuss souverän ins untere rechte Eck verwandelte (37.). 

Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung ging es wenig später in die Halbzeitpause. 

Die Meppener kamen aktiver aus der Pause und drängten auf den Anschlusstreffer. Die Abschlüsse blieben aber weiterhin zu ungenau. Türkgücü beschränkte sich auf Standards und lange Bälle, strukturierte Angriffe zeigten die Münchner aber über einen längeren Zeitraum nicht. 

Bis zur ersten richtigen Chance in Durchgang zwei musste man lange warten. Nach einem Sararer-Freistoß kam Kusic per Kopf an den Ball, der immer länger und länger wurde, sodass Keeper Domaschke sich ebenfalls lang machen musste, um das Leder noch aus dem Winkel zu fischen (78.). 

Auf der Gegenseite durfte sich der aufmerksame Vollath noch einmal auszeichnen, als er einen Drehschuss vom eingewechselten Krüger parierte (87.).

Die letzte gute Szene hatten aber die Münchner. Omar Sijaric kam frei vor dem SVM-Schlussmann an den Ball, setzte seinen Schuss jedoch über den Kasten (90.+2). 

So blieb es beim 2:0 für Türkgücü München, die damit nach vier sieglosen Spielen in der Liga wichtige drei Punkte einfahren konnten. 

Für Trainer Serdar Dayat war es nach den beiden Erfolgen im Toto-Pokal zudem der erste Liga-Sieg als Türkgücü-Coach. „Ich muss der Mannschaft für die drei Punkte gratulieren, das war ein sehr wichtiger Sieg“, bilanzierte Dayat im Anschluss an die Partie. „Ich möchte René Vollath und der Viererkette davor ein besonderes Kompliment aussprechen. Es ist immer gut für die Abwehr und den Torhüter, wenn wir mehrmals hintereinander zu Null spielen“, erklärte der Trainer angesprochen auf die drei Zu-Null-Spiele in Serie.

Aufstellungen: 

Türkgücü: Vollath – Fischer, Awoudja (61. Jakob), Sorge, Kusic - Erhardt, Tosun – Sararer (82. Akkaynak), Maier (72. Gorzel), Niemann (46. Sijaric) – Röser (72. Barry)

Meppen: Domaschke.- Jesgarzewski (61. Krüger), Puttkammer (64. Andermatt), Al Hazaimeh, Amin – Bähre (76. Ballmert), Egerer – Guder, Tankulic, Rama (76. Tattermusch) - Boere

Gelbe Karten: Fischer – Guder, Egerer, Rama, Krüger

Tore: 1:0 Sararer (22.), 2:0 Niemann (37.)

 

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