Türkgücü München schlägt den 1. FC Magdeburg mit 2:1

Am 24. Spieltag empfing Türkgücü München den 1. FC Magdeburg im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße. Die Münchner setzten sich am Ende mit einem 2:1-Sieg durch. 

Türkgücü startete stark in die Partie, direkt der erste Angriff brachte die Führung. Boubacar Barry schickte Kilian Jakob auf der linken Außenbahn. Der Leihspieler legte auf Lucas Röser an der Sechzehnmeterkante ab, der nach zwei Schritten den Abschluss suchte. Der abgefälschte Schuss des Angreifers landete mit etwas Glück im kurzen Eck zur 1:0-Führung für die Gastgeber (6.). 

Die Mannschaft von Interimstrainer Andreas Pummer machte direkt weiter. Nach einem Eckball kam der Ball erneut zu Flankengeber Basti Maier. Die Hereingabe der Neuverpflichtung erreichte erneut Röser, der den Ball per hacke artistisch zum 2:0 in die Maschen versenkte (12.). 

Die Partie beruhigte sich danach aber weiterhin nicht. Quasi im Gegenzug drangen die Magdeburger in den Strafraum ein, TGM-Keeper Rene Vollath brachte bei der Hereingabe Sören Bertram zu Fall, woraufhin der Unparteiische auf den Punkt zeigte. Jürgen Gjasula verwandelte den anschließenden Elfmeter zum Anschlusstreffer (16.). 

Anschließend kehrte erstmals so etwas wie Ruhe in das Spiel ein. Die Gäste waren zunächst die spielbestimmende Mannschaft. Die nächste Chance verbuchte aber Türkgücü. Barry bediente Sercan Sararer 18 Meter vor dem gegnerischen Kasten, der Spielführer suchte aus zentraler Position den Abschluss, setzte diesen aber knapp über den Querbalken (23.). 

Wenig später bekamen die Münchner einen Freistoß aus guter Position zugesprochen. Maiers Versuch streifte nur denkbar knapp über das Tor (27.). Röser hatte kurz darauf die Gelegenheit, sein drittes Tor des Tages zu erzielen. Eine Freistoßflanke rutschte durch Freund und Feind hindurch und erreichte den Stürmer am langen Pfosten. Jedoch verzog Röser den Ball leicht und schaffte es ihn nicht, ihn entscheidend aufs Tor zu bringen (30.). 

Doch auch Magdeburg war weiter aktiv. Sebastian Jakubiak drang in den Strafraum ein, doch Vollath konnte den Schussversuch des Mittelfeldakteurs aus kürzester Distanz entschärfen (33.). 

Eine wirklich starke Begegnung, die beide Mannschaften bis dahin boten. Jedoch machte sich die Intensität auch bemerkbar, denn in Richtung Halbzeitpause beruhigte sich das Geschehen zusehends. Weitere Chancen gab es auf beiden Seiten nicht mehr und so ging es mit dem knappen 2:1-Vorsprung für Türkgücü in die Pause. 

Durchgang zwei startete deutlich unspektakulärer als die erste Hälfte. Lediglich als Ünal Tosun kurz nach Wiederanpfiff Sararer mit einem Steilpass in Szene setzte und dessen Abschluss im letzten Augenblick noch geblockt werden konnte, wurde es mal brenzlig vor den Toren (48.). 

Die Gäste pressten hoch und hatten erstmals durch Bertram eine Tormöglichkeit im zweiten Abschnitt. Nico Granatowski legte auf seinen Sturmkollegen ab, der das Leder aus spitzem Winkel jedoch über den Kasten setzte (57.). 

Das Spiel nahm nach einer Stunde wieder Fahrt auf, besonders aufseiten der Gastgeber. Sararer wurde alleine vor Magdeburgs Schlussmann Behrens vom eingewechselten Sirlord Conteh in letzter Not abgefangen (63). Zudem entschärfte der Keeper Tosuns Distanzschuss (64.) ebenso wie Omar Sijarics etwas missglückte Annahme im Sechzehnmeterraum (66.).

In Richtung Schlussphase setzte immer stärkerer Schneefall ein, wodurch das Spiel körperbetonter wurde. In der 81. Minute sah sich Schiedsrichter Tom Bauer sogar gezwungen, die Partie zu unterbrechen, damit die Linien freigeschaufelt werden konnten. 

Gut fünf Minuten später ging es weiter. Türkgücü war im Anschluss besonders bedacht darauf, das Ergebnis zu halten. Ein richtiger Spielfluss kam jedoch nicht mehr auf. Kurz vor dem Abpfiff sah Magdeburgs Andreas Müller sogar noch die Gelb-Rote Karte. Das änderte jedoch nichts mehr am Ausgang der Partie. Türkgücü München brachte den 2:1-Vorsprung über die Zeit und verließ den Platz als Sieger. 

"Es war das erwartet umkämpfte Spiel. Im Großen und Ganzen ist unser Plan gut aufgegangen. Ich denke, dass wir sehr diszipliniert und engagiert gegen den Ball gearbeitet haben und immer wieder Nadelstiche nach vorne setzen konnten. Gleich am Anfang sind wir mit 2:0 in Führung gegangen, dann wurde aber mit dem Elfmeter verkürzt. Ich denke, das hat uns nicht so schlecht getan, weil wir dadurch keinen Spannungsabfall hatten und permanent konzentriert weiter arbeiten mussten", analysierte Andreas Pummer im Anschluss an die Partie: "Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen, es war eine sehr engagierte und beherzte Leistung, deswegen sind wir glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben."

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