Türkgücü und Kaiserslautern trennen sich 0:0

Am 21. Spieltag war Türkgücü München im Fritz-Walter-Stadion beim 1. FC Kaiserslautern zu Gast. Das Spiel am Betzenberg endete mit 0:0.

Nach fünf Minuten setzten die Gastgeber ein erstes Ausrufezeichen. Kenny Redondo bekam ein Zuspiel in den Strafraum, Rene Vollath parierte den Abschluss aus zehn Metern hervorragend (5.). 

Doch die erste Türkgücü-Chance ließ nicht lange auf sich warten. Sercan Sararer tankte sich auf dem rechten Flügel durch und legte den Ball auf Lucas Röser ab, mit dem Rücken zum Tor bediente der Angreifer Attakan Akkaynak an der Strafraumgrenze. Der anschließende Schuss des 22-Jährigen flog jedoch am linken Pfosten vorbei (9.). 

Nur wenig später erneut Akkaynak mit der Gelegenheit. Eine Freistoßflanke von Basti Maier konnte die FCK-Abwehr klären, Akkaynak probierte es wieder mit einem Schlenzer aus knapp 18 Metern, Keeper Avdo Spahic klärte den Ball zur Ecke (15.). 

Beide Mannschaften zeigten eine muntere Anfangsphase, lediglich die Tore blieben zunächst noch aus. 

Nach einer guten halben Stunde bot sich den Hausherren die Riesenchance auf den Führungstreffer. Nach einem TGM-Eckball erreichte eine weiter Ball Marvin Pourie an der Mittellinie. Der Lauterer lief mit dem Ball bis zum Sechzehnmeterraum, im Zwei-gegen-eins gegen Stefan Stangl legte er quer auf Jean Zimmer, der alleine vor Vollath am überragenden Schlussmann scheiterte (31.). 

Der zweite Abschnitt von Durchgang eins^ konnte jedoch nicht halten, was der erste versprach. Bis auf die Pourie-Chance, tauchten die Mannschaften kaum noch vor dem gegnerischen Gehäuse auf. 

Kurz vor dem Pausenpfiff probierte es Filip Kusic mit einer Flanke an den kurzen Pfosten, Röser konnte den Ball behaupten, scheiterte aus spitzem Winkel aber an Spahic (43.). 

So ging es mit 0:0 in die Halbzeitpause. 

Durchgang zwei startete wesentlich unspektakulärer als die erste Hälfte. Mehr als einen Distanzschuss von Maier boten beide Teams zunächst nicht an. 

Nach gut einer Stunde bekam Türkgücü aus 20 Metern einen Freistoß zugesprochen. Sararer nahm sich der Sache und setzte das Leder nur denkbar knapp neben den Kasten (65.). 

Doch wie schon in den vergangenen beiden Partien waren die Mannschaften bedachter hinten die Null zu halten, als vorne etwas daran zu ändern. Ohne nennenswerte Szenen trudelte das Spiel daher in Richtung Schlusspfiff. 

So endete das Spiel torlos und Türkgücü musste sich zum dritten Mal in Folge mit einem 0:0-Remis zufriedengeben. 

"Das dritte 0:0 in Serie. Die Defensive steht gut, in der Offensive müssen wir wieder effektiver werden, damit wir auch mal wieder das Tor treffen. Es war ein schweres Spiel für uns gegen einen guten Gegner", bilanzierte Trainer Alexander Schmidt im Anschluss an die Partie: "Insgesamt waren wenig Chancen im Spiel, ich glaube, dass das Unentschieden unterm Strich leistungsgerecht war."

Aufstellungen: 

Kaiserslautern: Spahic – Hercher, Kraus, Winkler, Hlousek – Rieder – Zimmer, Ciftci, Ritter (72. Hanslik), Redondo – Pourie (72. Huth)

Türkgücü: Vollath – Kusic, Zorba, Sorge, Stangl – Akkaynak (46. Gorzel), Berzel, Park (81. Tosun), Maier (77. Kircicek) – Röser (55. Sijaric), Sararer

Gelbe Karten: Huth, Ciftci – ZorbaSorge

Tore: -

 

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