Türkgücü bezwingt Dresden

Türkgücü München bekam es am 18. Spieltag im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße mit Drittliga-Spitzenreiter Dynamo Dresden zu tun. Die Mannschaft von Trainer Alexander Schmidt belohnte eine bärenstarke Leistung und setzte sich mit einem 1:0 gegen die Gäste durch. 

Beiden Mannschaften war die zweiwöchige Spielpause anzumerken. Sowohl die Münchner als auch die Gäste aus Dresden waren zwar bemüht in die Partie zu finden, große Chancen blieben in den ersten zehn Spielminuten aber Mangelware. 

Erstmals verzeichnete Dynamo den Ansatz einer Tormöglichkeit, als eine Flanke Tim Knipping erreichte, den anschließenden Kopfball erwischte er aber nicht perfekt, weshalb das Leder auf dem Tornetz landete (10.).

Nach knapp einer Viertelstunde verschaffte sich TGM-Kapitän Sercan Sararer mit einer schönen Körpertäuschung etwas Platz im Sechzehnmeterraum, doch sein Linksschuss konnte im letzten Moment von einem Dynamo-Verteidiger geblockt werden. 

Die Begegnung gestaltete sich im Anschluss weiter ausgeglichen. Wer der Tabellenführer war, war nur schwer zu erkennen. Türkgücü hielt gegen die Dresdner, die bisher eine hervorragende Spielzeit absolviert haben, stark dagegen. 

Das Team von Alexander Schmidt hatte auch die nächste Torgelegenheit. Aaron Berzel setzte Sararer an der gegnerischen Strafraumkante gut in Szene, der Spielmacher zog noch zwei Meter in Richtung Tor, seinen Abschluss setzte er aber über das Gehäuse. 

Doch auch Gäste blieben aktiv. Jonathan Meiers fand mit einer Hereingabe von links Julius Kade, der den Volley wie schon zuvor Sararer über den Kasten setzte (31.). 

Der erste Treffer des Tages gelang schließlich den Hausherren. Furkan Kircicek setzte den bisher überragend aufspielenden Sararer auf der linken Seite mit einem Steilpass in Szene. Der 30-Jährige suchte den direkten Weg Richtung Tor, wo er mit einem schönen Schlenzer die 1:0-Führung für Türkgücü München markierte (32.). 

Im Anschluss zeichnete sich ein ähnliches Bild wie schon vor dem Führungstreffer ab. Beide Teams lieferten sich eine ausgeglichene Begegnung und tauchten jeweils gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf, große Tormöglichkeiten ergaben sich aber nicht mehr. So ging es mit dem knappen Vorsprung in die Halbzeitpause. 

Die erste gute Gelegenheit in Durchgang zwei hatte wieder einmal der spielstarke Sararer. Nach einer Balleroberung im Halbfeld suchte der TGM-Kapitän den Weg zum Tor. In seinen Schuss aus 16 Metern konnte im letzten Augenblick noch ein Dynamo-Spieler sein Bein dazwischen bringen und den Ball über das Tor lenken (53.). 

Doch die Gäste zeigten, dass sie ebenfalls noch wach waren. Kade legte auf Ransford-Yeboah Königsdörffer an der Strafraumgrenze ab, sein Schuss aus der Drehung rauschte nur hauchzart am rechten Pfosten vorbei (56.). 

Wie schon in Hälfte eins zeigten beide Mannschaften ansehnlichen Offensivfußball. 

Aaron Berzel schickte Petar Sliskovic mit einem langen Ball auf die Reise, sein Versuch aus 17 Metern stellte jedoch kein Problem für Dynamo-Schlussmann Kevin Broll dar (68.). Auf der anderen Seite brachten mehrere Standards keinen Ertrag für die Dresdner. 

In der Schlussviertelstunde war Türkgücü darauf bedacht, die knappe Führung über die Zeit zu bringen. Dynamo Dresden lief immer wieder an, doch zwingenden Torchancen konnte sich das Team von Markus Kauczinksi nicht erspielen, zu solide stand die TGM-Defensive. 

Die Energieleistung wurde belohnt. Mit dem Abpfiff des Unparteiischen konnten die Münchener einen 1:0-Sieg bejubeln. 

"Ich muss der Mannschaft ein riesen Kompliment zollen. Sie haben wirklich kämpferisch, läuferisch und von der Kompaktheit, alles abgerufen und sich in jeden Ball geschmissen. Und dann hat halt dieser eine Angriff uns das Siegtor gebracht. Unnachahmlich wie Sercan wieder dieses Tor macht", bilanzierte Trainer Alexander Schmidt im Anschluss an die Begegnung.

Aufstellungen:

Türkgücü: Vollath – Kusic, Zorba, Sorge, Park – Erhardt, Berzel – Kircicek (78. Sijaric), Sararer, Fischer (54. Gorzel) – Sliskovic (76. Bouziane)

Dresden: Broll – Meier, Knipping, Ehlers, Becker – Kade, Stark – Stefaniak (89. Großer), Königdörffer (80. Vlachodimos) – Hosnier, Sohm (65. Daferner) 

Gelbe Karten: Zorba, Gorzel – Knipping, Kade, Meier

Tore: 1:0 Sararer (32.)

 

 

 

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