Türkgücü muss sich gegen 1860 mit einem Punkt zufrieden geben

Türkgücü München traf am 3. Spieltag der 3. Liga auf den Stadtrivalen TSV 1860 München. Die Partie endete mit einem 1:1-Unentschieden. 

TGM legte los wie die Feuerwehr und hatte direkt in der Anfangsphase mehrere Großchancen zur Führung: Sercan Sararer legte von der Grundlinie quer auf den einlaufenden Tim Rieder, aus kürzester Distanz schob der Mittelfeldspieler den Ball aber am Kasten vorbei (4.). Nur kurz darauf setzte Albion Vrenezi einen Freistoß aus 17 Metern knapp über den Kasten von Marco Hiller (7.). Doch damit nicht genug – es folgte doppeltes Pfostenpech für das Team von Petr Ruman. Nach einer Freistoßhereingabe von Moritz Kuhn prallte das Leder ans Aluminium, wenige Sekunden später blockte Eric Hottmann Hillers Abschlag und der Ball sprang erneut an das Gebälk (9.). 

Anschließend fanden die Giesinger besser ins Spiel und kamen immer wieder gefährlich vor den Kasten von Keeper René Vollath. Nach einer knappen halben Stunde musste Türkgücü erstmals richtig durchatmen. Filip Kusic misslang auf der rechten Seite ein Rückpass. Sechzig-Stürmer Marcel Bär schnappte sich den Ball und legte quer auf den bereitstehenden Sascha Mölders, doch im letzten Augenblick klärte Paterson Chato zur Ecke (30.). 

Doch das war offensichtlich ein Weckruf für TGM. Sararer schickte Rieder in den Sechzehnmeterraum, der bediente Vrenezi vor dem gegnerischen Kasten, ein Bein eines Abwehrspielers hinderte ihn aber daran, den Abschluss auf das Tor zu bringen (31.). 

In der 38. Spielminute dann der Rückschlag für den Gegner. Yannick Deichmann foulte den durchstartenden Römling nahe des Sechzehners und sah dafür seine zweite Gelbe Karte der Partie und musste folgerichtig vom Feld. (38.). 

Trotz Unterzahl sahen die Zuschauer im Grünwalder Stadion nach dem Seitenwechsel ein Spiel auf Augenhöhe. Türkgücü war sichtlich bemüht Profit aus der Überzahl zu schlagen. Das gelang zunächst nicht, doch plötzlich gelang den Jungs von der Heinrich-Wieland-Straße doch der ersehnte Führungstreffer. Vrenezi servierte eine Flanke in den Rückraum des Sechzehners, wo Sararer eingelaufen kam und per Dropkick den Ball zum 1:0 für Türkgücü einschweißte (60.). 

Die dezimierten Löwen versuchten auch nach dem Gegentor aktiv zu sein. Stefan Lex scheiterte jedoch im Eins-gegen-eins an Vollath (61.) und kurz darauf köpfte Niklas Lang den Ball in die Arme des Schlussmanns (62.).

Es entwickelte sich nun auch in Durchgang zwei ein Schlagabtausch wie schon in der ersten Hälfte. Hertner bediente Sliskovic mit einer butterweichen Hereingabe, der Stürmer drückte das Leder aber über den Kasten (68.). 

Kurz darauf hätte Türkgücü bereits für die Vorentscheidung sorgen müssen. Vrenzi legte ab auf den Torschützen Sararer ab, der aus fünf Metern nur den Pfosten traf – im zweiten Versuch wurde Andy Irvings Abschluss im letzten Augenblick auf der Linie geklärt (72.). Türkgücü drückte nun auf die Entscheidung – Vrenezi zog von der rechten Seite in den Strafraum und traf mit seinem Schuss aber nur die Unterkante der Latte (77.). 

Der Chancenwucher rächte sich in der Schlussphase. Dennis Dressel schloss von der Strafraumkante ab, der Ball wurde leicht abgefälscht und landete im rechten Eck zum Ausgleich (81.). 

Türkgücü drückte in den letzten Minuten noch einmal auf den Siegtreffer, doch Torchancen wie vor dem Gegentor erspielte sich die Mannschaft nicht mehr. So endete die Partie mit einem 1:1 Unentschieden. 

Aufstellung: 

Vollath – Kusic, Mavraj, Chato – Kuhn (59. Türpitz), Rieder, Irving, Römling (59. Hertner)– Sararer (82. Karweina), Vrenezi (82. Mickels) – Hottmann (59. Sliskovic) 

Bank: Flückiger, Hertner, Tosun, Sorge, Gorzel, Mickels, Türpitz, Sliskovic 

Gelbe Karten: Chato, Mavraj, Hertner, Kusic

Gelb-Rote Karte: Deichmann (1860)

Tore: 0:1 Sararer (60.)., Mölders (80.) 

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