Türkgücü München schlägt den SC Freiburg II mit 3:0 

Türkgücü München empfing am 4. Spieltag die Zweitvertretung des SC Freiburg. Die Münchner setzten sich am Ende mit einem 3:0-Erfolg durch und feierten so ihren ersten Sieg in dieser Drittligasaison. 

In der Anfangsphase sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie, beide Teams erspielten sich immer wieder kleinere Torchancen. Doch je länger der erste Durchgang lief, desto gefährlich wurde Türkgücü. 

Einen Kopfball von Chato prallte an den Pfosten und konnte im Anschluss von der Linie geklärt werden (20.), kurz darauf ergatterte Sararer den Ball und spielte den gegnerischen Keeper aus, bei seinem Abschluss aus spitzem Winkel sprang ein Verteidiger dazwischen und klärte im letzten Moment per Grätsche (23.).

Doch die Münchner blieben aktiv. Erneut war es Sararer der dieses Mal im Sechzehner bedient wurde, sein Schlenzer konnte aber erneut von einem Freiburger Abwehrspieler geblockt werden (29.). Wie schon vergangene Woche gegen 1860 München schaffte es das Team von Petr Ruman nicht, die teilweise guten Torgelegenheiten in etwas Zählbares umzumünzen, weshalb die Begegnung lange torlos blieb.

Die Gäste in Durchgang zwei deutlich besser. Max Rosenfelder prüfte Schlussmann Vollath im Eins-gegen-eins, der Keeper blieb Sieger in diesem Duell (50.). Doch auch in der Folge hatten die Breisgauer mehr vom Ball und kamen immer wieder in aussichtsreiche Positionen. 

Nach dem Wiederanpfiff wurde TGM erstmals gefährlich, als Tim Rieder aus 16 Metern draufhielt und den Ball links neben den Kasten setzte (58.). 

Nach knapp einer Stunde waren es jedoch wiederum Gäste aus Baden-Württemberg, die sich eine gute Chance erspielten. Emilio Kehrer wurde auf der linken Seite steil geschickt, machte einen Schlenker nach innen und visierte das kurze Eck an, doch sein Schuss kugelte am Pfosten vorbei (61.). 

Petr Ruman brachte nach einer guten Stunde Philip Türpitz und Petar Sliskovic in die Partie und das zeigte eine deutliche Wirkung. Die Münchner waren nun temporeicher und erspielten sich eine weitere Großchance. Vrenezi bediente Sararer am Fünfmeterraum, der scheiterte mit seinem Abschluss am Torhüter (68.). Doch der direkte Gegenangriff brachte eine gute Möglichkeit für die Freiburger, als Assibey-Mensah das Leder aus 16 Metern an den Querbalken schlenzte (69.). 

In der Schlussphase standen die Zeichen zunächst auf das vierte Unentschieden im vierten Spiel, doch dann zündete Türkgücü noch einmal den Turbo. Türpitz bediente Vrenezi von der Grundlinie im Rückraum, der Offensivmann setzte den Ball zur Führung ins lange, obere Eck (77.). In den letzten Minuten wurde es noch einmal spannend, doch Sliskovic machte zu Beginn der Nachspielzeit den Deckel drauf. Eine Flanke von Kuhn drückte der Stürmer aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie – doch damit nicht genug. Quasi mit dem Abpfiff verlängerte der Stürmer einen weiten Ball auf Türpitz, der ließ den Keeper aussteigen und verwandelte zum 3:0-Endstand für die Münchner. 

Aufstellung: 

Vollath – Kusic, Mavraj, Chato – Kuhn, Irving (64. Türpitz), Rieder, Römling (73. Hertner) – Sararer, Hottmann (64. Sliskovic), Vrenezi (83. Gorzel) 

Bank: Flückiger, Mickels Tosun, Sorge, Hertner, Tüpitz, Karweina, Sliskovic, Gorzel 

Tore: 1:0 Vrenezi (78.), 2:0 Sliskovic (90.), Türpitz (90.+3) 

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