Türkgücü München schlägt den BVB bei Hyballa-Debüt

Am 10. Spieltag empfing Türkgücü München die Zweitvertretung von Borussia Dortmund im Münchner Olympiastadion. Bei seinem Debüt an der Seitenlinie von Türkgücü München konnte Trainer Peter Hyballa einen 2:1-Sieg feiern.

Wie erwartet machte Türkgücü von Beginn an viel Druck und kam so auch zu ersten guten Torgelegenheiten. Durch einen gut getimten Steilpass war Türpitz nach wenigen Minuten frei auf der rechten Seite, sein Querpass verfehlte aber sowohl Sliskovic als auch Sararer (4.). In einer munteren Partie hatte die nächste Chance Türpitz selbst, als er aus guter Position 16 Meter vor dem gegnerischen Tor den Ball über den Kasten beförderte (14.). 

Zwar kamen die Dortmunder immer wieder vielversprechend vor das TGM-Gehäuse, den nächsten Aufreger gab es aber auf der anderen Seite. Sararer tankte sich über links durch, servierte eine Flanke, die Sliskovic per Seitfallzieher abnahm. BVB-Schlussmann Unbehaun konnte den Abschluss im letzten Moment aus der Ecke kratzen (26.). 

Die Münchner ließen in der Folge nicht locker. Vrenezi probierte es per Schlenzer, sein Schuss konnte geblockt werden. Die darauffolgende Ecke köpfte Sorge neben den Kasten (38.). 

Offenbar hatte der Innenverteidiger aber aus der vergebenen Chance gelernt, denn schon beim nächsten Eckstoß klappte es mit dem Treffer. Nach einer Sararer Flanke stieg Sorge am höchsten und köpfte auf das rechte untere Eck. Der BVB-Keeper bekam zwar noch seine Finger an den Kopfball, dennoch kullerte das Leder zur 1:0-Führung hinter die Linie (42.). 

Türkgücü startete gut in den zweiten Durchgang. Immer wieder kam man zu kleineren Kopfballchancen, Sararer versuchte es zudem mit einem Fernschuss. Doch mit der Zeit kamen der BVB immer besser ins Spiel. Mit einigen überragenden Defensiv-Aktionen hielt die TGM-Abwehr den Gegner aber weitestgehend von gefährlichen Torabschlüssen ab. 

Nach einer Stunde wurde es dann erstmals wieder richtig knapp. Kuhn bediente Sliskovic, der per Kopf das Tor nur um Zentimeter verfehlte (60.). 

Nur kurz darauf wurde es vor dem eigenen Tor richtig brenzlig. Vollath blieb bei einem Abschluss aus spitzem Winkel lange stehen und wehrte den harten Schuss von Viet mit der Brust ab. Quasi im Gegenangriff schob der eingewechselte Knöll den Ball aus ähnlicher Position am linken Pfosten vorbei (65.). 

Kurz darauf schafften es die Münchner, sich für den engagierten Auftritt zu belohnen und erhöhten auf 2:0. Sararers Hereingabe fand den komplett blank stehenden Türpitz, der per Volleyabnahme den zweiten Treffer des Tages markierte (68.). Nur eine Minute später luchste Sararer seinem Gegenspieler den Ball im Mittelfeld ab, legte auf Vrenezi, der das leicht hoppelnde Leder über den Kasten setzte und damit nur knapp die Vorentscheidung verpasste (69.).

Im Anschluss war Türkgücü vor allem darauf bedacht, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. In der Schlussphase gelang den Gästen jedoch noch der Anschlusstreffer. Nach einem langen Ball stand Bornemann plötzlich allein vor Keeper Vollath, an dem der Dortmunder vorbeiziehen konnte und den Anschlusstreffer erzielte (87.). So wurde es in der Schlussphase noch einmal spannend. Der BVB versuchte es viel mit hohen Bällen, die Türkgücü Defensive schaffte es aber, die Schlussoffensive zu verteidigen. 

So endete das Spiel mit einem knappen 2:1-Erfolg für die Münchner, die damit Rang zehn verteidigen und zwei Punkte an die Aufstiegsränge herankommen. 

Aufstellung: 

Vollath – Kuhn, Mavraj, Sorge (75. Chato), Römling (57. Kusic) – Kehl-Gómez (62. Rieder), Tosun, Türpitz – Sararer (75. Barry), Sliskovic, (67. Knöll), Vrenezi 

Bank: Wagner, Maier, Chato, Rieder, Barrry, Knöll, Hottmann, Kusic, Gorzel 

Gelbe Karten: Sorge, Kehl-Gómez, Türpitz 

Tore: 1:0 Sorge (42.), 2:0 Türpitz (68.), 2:1 Bornemann (87.)

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