10er Jahre

Die Rückkehr zu alter Stärke

Der neugebildete SV Türkgücü-Ataspor vereinte nun metaphorisch die türkische Kraft mit der sportlichen Tradition der türkischen Vorfahren und fand nach Startproblemen langsam zur alten Größe zurück. 2013 gelang unter Trainer Majid Aghajer der Aufstieg in die Landesliga Südost. Das Jahr 2016 brachte dann die entscheidende und erfolgreiche Neuorientierung, Hasan Kivran wurde neuer Präsident und Andreas Pummer neuer Trainer. Beide hatten ein klares Ziel vor Augen und konnten den ersten Schritt zuerst 2018 mit dem Aufstieg in die Bayernliga und schon 2019 mit dem Aufstieg in die Regionalliga Bayern vollziehen.

2019 ist für den Verein ein Entscheidungsjahr, ein Jahr der Weichenstellung, ein Jahr des Wandels.

Die Mitgliederversammlung entschied im Juni 2019, dass der Vereinsname auf Türkgücü München reduziert werden sollte, also wieder zurück zur türkischen Kraft aus den Anfangstagen, ein Besinnen auf die eigenen Werte, ein Reduzieren auf das Wichtige, dies wurde auch im Vereinswappen verbildlicht. Das Wappen spiegelt nun die türkische Historie und den Gründunngsstandort München wieder. Um das zu verdeutlichen wurde die bayerische Raute in das Logo integriert. 

Die erste Mannschaft wurde in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert, um einerseits den Gesamtverein zu schützen, aber andererseits den wirtschaftlichen Erfolg als Basis für weiteren sportlichen Aufstieg in den kommenden Jahren zu ermöglichen.

Um eine erfolgreiche Regionalliga Bayern Saison zu spielen, musste ein Wechsel zu einem Profibetrieb vollzogen werden. Dies bedeutete, dass 23 neue Spieler im Sommer verpflichtet wurden, mit dem Ziel den direkten Aufstiegsplatz in die 3. Liga zu erreichen. 

Dieser Wechsel ist aber keine Abkehr von den grundlegenden Werten des Vereins, er ist sich seiner gesellschaftlichen und sportlichen Verantwortung bewusst, er bewahrt Traditionen und verbindet Kulturen, immer fair, respektvoll und neutral.

00er Jahre

Der SV Türk Gücü München

Mit der Idee an die erfolgreiche Geschichte des SV Türk Gücü anknüpfen zu können, entstand 2002 der Türkische SV München, der jedoch bereits in der ersten Saison zunächst in die Landesliga und 2005 in die Bezirksliga abstieg. Dies mündete 2008 in dem bisherigen Tiefpunkt der Vereinsgeschichte, dem Abstieg in die Kreisliga.

Um wieder als Verein zu erstarken und zu alter Kraft zu kommen, erfolgte 2009 die Fusion mit dem SV Ataspor München (eine Abspaltung aus dem Ursprungsverein SV Türk Gücü München).

90er Jahre:

Die Zeit der Abstiege

Der Beginn der 90er Jahre war eine glorreiche Zeit als dritte Fußballkraft in München, es folgte jedoch zunächst der Abstieg in die Oberliga, der zwei Jahre später sogar in die Landesliga führte. Die Chance zum Wiederaufstieg gegen die Amateure des 1. FC Nürnbergs konnte in zwei Qualifikationsspielen 1998 nicht genutzt werden.

80er Jahre

Der Aufstieg in die Bayernliga

In den ersten zehn Jahren nach der Gründung wurde die Fangemeinschaft langsam größer und 1988 kam es zum entscheidenden Wandel durch Trainer Peter Grosser vom „Freizeitverein" zum Einstieg in die Bayernliga, die damals dritthöchste Spielklasse.

Somit spielte SV Türk Gücü, die türkische Kraft gemeinsam mit Türkiyemspor Berlin als zweitem „Migrantenverein“ in der damals höchsten Amateurklasse. Die legendären Derbys gegen den TSV 1860 München wurden damals vor einem großen Publikum (bis zu 12.000 Zuschauer) im Städt. Stadion an der Grünwalder Straße und im Dantestadion gespielt.

70er Jahre

Die Gründung

Die Liebe zum Fußball verbindet seit jeher Kulturen, bewahrt Traditionen und überwindet gesellschaftliche Hürden.

Dies gilt auch für Türkgücü München, dessen Grundstein 1975 von türkischen Migranten gelegt wurde, um den türkischstämmigen Fußballbegeisterten ein Zuhause zu geben und die Möglichkeit zu bieten, aktiv am bayrischen (Fußball-) Leben teilzunehmen und den in beiden Kulturen so geliebten Sport zu fördern.

Cookies und Ihre Privatsphäre

Wir verwenden essenzielle Cookies, um Interaktionen mit unserer Website einfach und effektiv zu gestalten, statistische Cookies, um besser zu verstehen, wie unsere Website genutzt wird, und Marketing-Cookies, um Werbung auf Sie zuzuschneiden. Sie können nachfolgend bestimmen, welche Cookies Sie zulassen möchten, oder mit "Alle akzeptieren" einfach dem Einsatz aller genannten Cookies zustimmen.

Weitere Infos finden Sie im Bereich Datenschutz.